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Schulprofil

So haben wir das noch nicht gesehen. 

Kinder sehen die Welt auf Grund Ihrer Körpergröße nicht nur aus einer anderen Perspektive, sondern dank Ihrer kindlichen Wahrnehmung auch mit anderen Augen.

Da wird der Pausenplattz schnell zu einer Gefahrenzone, in der die Kleinen von den Großen einfach überrannt werden, weil sich die Energien unreguliert auf dem Platz verteilen.

Im Klassenzimmer ist der Unterrichtsstoff für alle gleich und dennoch tragen die einen es mit Leichtigkeit während die anderen von der Last überfordert werden. Was in der Schule schon nicht zu bewältigen war, ist erst recht zuhause nicht zu schaffen. Der dadurch ständig wachsende Druck belastet das Kind, die Klassengemeinschaft durch auffälliges Verhalten und nicht zuletzt die Familie, die mit der Situation letztendlich zurechtkommen muss.

Dabei hätten die Kinder - laut einer von uns durchgeführten Befragung - eine passende Antwort parat: mehr Bewegungsmöglichkeiten, Ruhe und Zeit beim Lernen.

 

Wer hin sieht, kann nicht einfach wegsehen.

Die Situation veranlasste uns zu reagieren. Erfahrungsaustausch im Kollegium, konstruktive Gespräche mit Kindern und Eltern, das Einbeziehen eines professionellen Entwicklungsberaters, sowie viel persönliches Engagement setzten einen Prozess in Gang, aus dem heraus sich allmählich zwei umfassende Themen entwickelten: Gesunde Schule und Chancengerechtigkeit.

Mit dieser speziellen Schwerpunktsetzung wollen wir zum einen den Wünschen der Kinder und Lehrpersonen an unserer Schule entsprechen und zum anderen die Eltern entlasten. Dazu haben wir uns zu den jeweiligen Themen konkrete Ziele gesetzt und entsprechende Maßnahmen geplant. Eine wichtige Bedingung für die Umsetzung unseres Vorhabens.

 

Worauf wir uns in Zukunft freuen dürfen.

 

Gesunde Schule

Im Frühjahr 2014 wird beispielsweise mit der Gestaltung des Pausenplatzes begonnen werden. Schon jetzt beteiligen sich die Schüler und Schülerinnen mit Vorschlägen und Modellen bei der Planung. Kurze Bewegungseinheiten bereichern zudem seit Schulbeginn den Unterricht.

Ein besonderes Anliegen ist es uns, den Kindern näher zu bringen, wie gut gesunde Jause sein kann. Der Elternverein unterstützt uns jeden Donnerstag mit leckeren und schmackhaften Schnittlauchbroten, Äpfeln und Gemüse.

 

Chancengerechtigkeit und Mehrsprachigkeit

Hausübungen machen, Wiederholen, Festigen und Vertiefen des Unterrichtsstoffes, Lern- und Sprachangebote, Lernen und Spielen in getrennten Räumen, Begleitung und Unterstützung durch Lehrpersonen und weitere Beteiligte sowie Vorleseaktionen in der Bibliothek – nennen wir schlicht und einfach Nachmittagsbetreuung. 

Nachmittagsbetreuung meint mehr als nur zu betreuen, vielmehr ist die eigene Aktivität der Schüler und Schülerinnen gefordert. Die Hausübungen sind grundsätzlich selbständig zu erledigen, wobei für die Kinder selbstverständlich die Möglichkeit besteht, bei den Lehrpersonen und Lernbegleiterinnen nachfragen zu können und Unterstützung zu erhalten. Es ist unser Anliegen, dass die Kinder um 16 Uhr mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und befreit den nächsten Schultag angehen können.

 

Damit die Schüler und Schülerinnen in der Schule erfolgreich sein können, müssen sie die deutsche Sprache beherrschen. Durch das Vorlesen werden die Unterrichtsprache Deutsch als auch weitere Erstsprachen an der Schule im Sinne der Mehrsprachigkeit gefördert.

Letztlich steht hinter dem Schulentwicklungsprozess der VS Bludenz-Mitte die Zielsetzung, allen Kindern die besten Bildungschancen zu ermöglichen.

Den Anstoß für diese Initiative haben wir vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur erhalten, betrifft die allgemeinbildenden Schulen und nennt sich „SQA – Schulqualität Allgemeinbildung“. Das Umsetzen der gesetzten Ziele und geplanten Maßnahmen soll zur Anhebung des Bildungsniveaus an Österreichs Schulen führen.

 

 

Maßnahmen „Chancengerechtigkeit und Mehrsprachigkeit“

 

 

  •  Nachmittagsbetreuung                                                                                  Ausbau der Hausaufgabenhilfe und erweitertes Lernangebot
     
  • Spielerisches Einbeziehen aller Sprachen und Unterricht für Mehrsprachigkeit     Anfertigung und Sichtbarmachen von Sprachenportraits  in den einzelnen Klassen

  • Bibliotheksangebot                                                                                  Vorlesetreff geplant: Jeden Dienstag und Donnerstag im Monat                            Dienstag: 1. und 2. Klasse von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr                                     Donnerstag:3. und 4. Klasse von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

     Mehrsprachiges Vorlesen in der Biblothek:                                                                      SchülerInnen sollen die Möglichkeit erhalten, in ihren Erstsprachen ein                                 Sprachangebot zu erhalten

         

 

 

Maßnahmen „Gesunde Schule“

 

  • mehr  Bewegung:
    Bewegung im Unterricht
    Elternabend zum Thema bis Schuljahresende
    Aktion „Schoolwalker“

  • Gestaltung Schulplatz:
    Baubeginn ab Frühjahr 2014

  • Gesunde Jause:
    Bewusstseinsbildung im 1. Klassenforum
    SchülerInnen erhalten Bonuspunkte für gesunde Jause
    Schwerpunkt gesunde Ernährung im Unterricht
    Obst und Gemüse zu den Geburtstagen mitbringen
    Zusammenarbeit mit der Bäckerei Begle (gesundes Jausenbrot)
    Plakatgestaltung mit den SchülerInnen (gesunde und ungesunde Nahrungsmittel)

  • Gesundheit der Lehrpersonen:
    Lehrercoaching
    Kollegiales Coaching
    Lärmdämmendes Akustikkonzept wurde eingereicht
    Verbesserung der Arbeitsplatzsituation (Raumangebot)